Rethra-Verlag

Verlagsanleitung

Textverarbeitung

Wir bitten, keine unaufgeforderten Textzusendung uns zuzusenden und haften nicht für etwaigen Verlust, Annahme wird grundsätzlich verweigert. Anfragen bitte per mail.

Verlagsanleitung zur Texterfassung am PC

Moderne Textverarbeitungsprogramme wie z.B. WinWord sind im Privat- und Geschäftsbereich weit verbreitet. Trotz ihrer vielen Funktionen können sie aber im Verlagsbereich keinesfalls die wesentlich leistungsfähigeren Satzprogramme (z.B. FrameMaker, PageMaker oder QuarkXPress) ersetzen. Um eine Übernahme Ihrer Word-Dateien in die Satzprogramme zu gewährleisten, sind einige Punkte zu beachten, die im folgenden kurz zusammengefaßt sind.

a) Versuchen Sie bitte nicht, Ihren Dokumenten am Bildschirm ein professionelles Äußeres zu verleihen! Dieser Feinschliff muß dem Setzer vorbehalten bleiben. Sie erleichtern ihm bzw. dem Verlag die Arbeit, wenn Sie in Ihren Text so wenig Formatierungen wie möglich einbauen.

b) Verzichten Sie auf Blocksatz, sondern wählen Sie einen linksbündigen Flattersatz (d.h. daß die Zeilen am rechten Rand unterschiedlich lang sind).

c) Bitte nie mehrere Tabulatoren oder Leerschritte hintereinander setzen, um ein bestimmtes Aussehen im Manuskript zu erreichen. Diese müssen sonst im Satzprogramm mit sehr viel Aufwand wieder entfernt werden. Verwenden Sie in diesem Fall allenfalls einen durch Sie definierten Tab-Abstand.

d) Trennen Sie Wörter nie manuell; der Trennungsstrich würde dadurch zu einem festen Bestandteil des Textes.

e) Fügen Sie grundsätzlich zwischen einzelnen Absätzen und nach Überschriften keine Leerzeilen ein.

f) Bei Numerierungen und Aufzählungen müssen die Numerierungen (Zahlen oder Buchstaben) von Hand eingegeben werden und immer mit einem Tabulator vom Text getrennt werden. Aufzählungen (Punkte oder Striche) werden automatisch bei Ansteuerung des entsprechenden Absatzformates angewendet. Verwenden Sie bitte nicht den Word-Befehl „Numerierung und Aufzählung"!

g) Sonderzeichen werden über „Einfügen; Sonderzeichen" eingefügt. Verwenden Sie nur Sonderzeichen aus der Schriftart „Symbol". Für den Fall, daß diese Sammlung von Sonderzeichen nicht ausreicht, sollten extra Sonderzeichen mit dem Verlag vereinbaren.

h) Zur Erstellung bündig untereinander stehender Wörter müssen Tabulatoren verwendet werden. Arbeiten Sie hier bitte nicht mit Leerschritten.

i) Hoch- und Tiefstellungen erfolgen wie gewohnt über „Format; Zeichen; Hoch-/Tiefstellen". Bitte verwenden Sie nicht die Möglichkeit „Format; Zeichen; Abstand; Höher-/Tieferstellen".

j) Verwenden Sie keinen verborgenen oder farbigen Text. Fügen Sie keine Objekte oder Dateien in das Dokument ein.

k) Tabellen: Kleinere Tabellen können mit dem Tabelleneditor von Word erfaßt werden. Dabei dürfen keine Zellen vertikal miteinander verbunden werden; eine automatische Umsetzung im Satzprogramm ist sonst nicht möglich. Große, komplizierte Tabellen sollten als Excel-Datei getrennt abgespeichert werden, die Tabellenüberschrift sollte aber im Text integriert sein. Bei sehr umfangreichen Tabellen über mehrere Seiten ist die Lieferung der Daten in einem Datenbankformat sinnvoll. Dies sollte in Absprache mit dem Verlag geschehen.

l) Bilddateien: Fügen Sie keine Bilddateien in das Dokument ein. Legen Sie diese separat auf Diskette oder CD und als Ausdruck bei und kennzeichnen Sie die Einfügestelle im Dokument mit dem Namen der Datei. Abbildungsunterschriften sollen im Text vorhanden sein. Graustufen-Bilder (z.B. Fotos) sollten dabei als TIFF-Datei (ausnahmsweise JPEG) mit einer Auflösung von 300 dpi in Originalgröße gespeichert sein, Schwarz/Weiß-Grafiken möglichst als EPS-Datei. Bei Fragen zu den Dateiformaten für Abbildungen und Grafiken setzen Sie sich bitte mit dem Verlag in Verbindung.

m) Scannen von Bildvorlagen aus Büchern bzw. Zeitschriften nur mit der Funktion „Moire entfernen“.

m) Fußnoten bitte einheitlich am Seitenende mit arabischen Zahlen beginnend mit 1, keine Endnoten mit sonstiger Formatierung.

n) Zitierweise bei mehreren Autoren einheitlich, z.B.:

(1) SEIBOLD, E.: Das Gedächtnis des Meeres. Boden, Wasser, Leben, Klima. 1. Aufl. Piper-Verlag, München – Zürich (1991).

(2) BOCHNER, S.: "Space"; in: WIENER, P.P. (Hg.): Dictionary of the History of Ideas: Studies of Selected Pivotal Ideas. Vol. IV: Psychological Ideas in Antiquity to
'Zeitgeist'. New York (1973) 295-307.
(3) HENRY, J.P., J.W. PEARCE: The possible role of cardiac atrial stretch receptors in the induction of changes in urine flow. J. Physiol. (London) 131 (1956) 572.