Rethra-Verlag

Vergriffene Titel

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Rethra Verlag

Wir nehmen keine unaufgefortert zugesandten Manuskripte an.- Zentrales Anliegen des Rethra-Verlages war und ist, Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrtmedizin und deren Grenzgebiete zu fördern.

Viktor Harsch (2005): Die Sanitätsflugbereitschaften der Luftwaffe (1939-1945). - Ein Beitrag zu den Anfängen des Sanitätslufttransportes Kranker und Verwundeter in Deutschland.

Zu diesem Buch: Der qualifizierte Lufttransport Kranker, Verletzter und Verwundeter stellt einen der bedeutsamsten Neuerungen im Sanitätsdienst der deutschen Luftwaffe (1935-1945) dar. Im 2. Weltkrieg wurden vor allem auf Seiten der Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschlands umfassende Erfahrungen im taktischen und strategischen Verwundetenlufttransport gesammelt. Während in den USA die eigenen Leistungen detailliert aufgearbeitet sind, fehlt hierzulande eine derartige Übersichtsarbeit. Die Lücke zu schließen ist Anliegen dieser ersten Monographie zu dem Sanitätsflugdienst der Luftwaffe bis 1945.

Ausgehend von den Anfängen des Lufttransportes Kranker und Verwundeter in Deutschland und den parallelen Entwicklungen international wird das Hauptaugenmerk der vorliegenden Untersuchung auf die Organisation, Ausrüstung, Einsatzgrundsätze und Erfahrungen der Sanitätsflugbereitschaften der deutschen Luftwaffe in den Kriegsjahren gerichtet. Trotz (kriegsbedingt) eingeschränkter Quellenlage wird ein rundes Bild über diese hochmobilen Sanitätseinheiten gezeichnet und der Text mit zahlreichen Abbildungen in seiner Aussagekraft ergänzt.

1. Aufl. 2005, 148 S., 67 Abb., 17,80 €. Rethra-Verlag, Neubrandenburg. ISBN 3-937394-18-4

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Auflage leider vergriffen!

Nathan Zuntz (1912): Zur Physiologie und Hygiene der Luftfahrt.


Zu diesem Buch: Die vorliegende Arbeit ist ein Reprint der ersten deutschen flugmedizinischen Abhandlung des Berliner Physiologen Nathan Zuntz (1847-1920). Erschienen 1912 in der Reihe „Luftfahrt und Wissenschaft“ (Hrsg. J. Sticker) stellt das Buch „Zur Physiologie und Hygiene der Luftfahrt“ wohl den ersten flugmedizinischen Beitrag zur Flugunfallprävention dar. Hierzu der Verfasser (S. 67): „Der Zweck dieses Schriftchens wäre erreicht, wenn es mir gelungen wäre, durch schärfere Charakterisierung der physiologischen Vorgänge, welche für den Luftschiffer und den Flieger bedeutungsvoll sind, die Selbstbeobachtung anzuregen und zur Verminderung der Gefahren mitzuhelfen. Vielleicht bin ich stellenweise etwas mehr in physiologische Einzelheiten eingegangen, als zur Information des Technikers nötig erscheint – aber gerade das genaue Studium derart, wie sich die Regulationen in unserem Körper vollziehen, dürfte geeignet sein, zum Einleben in diese Probleme anzuregen.“

Reprint v. 1912, 74 Seiten, € 14,50. Rethra-Verlag, Neubrandenburg 2003.

ISBN: 3-937394-11-7

Das Original gibts übrigens bei www.zvab.de

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Auflage leider vergriffen!

Hermann von Schrötter (1912): Hygiene der Aeronautik und Aviatik.


Zu diesem Buch: Die vorliegende Arbeit ist ein Reprint der flugmedizinischen Abhandlung des Wiener Physiologen Hermann von Schrötter (1870-1928) aus dem Jahre 1912. In drei umfangreichen Kapiteln werden die luftfahrtmedizinischen Problemfelder der Ballon- und Luftschiffahrt sowie des Motorfluges einer umfassenden Betrachtung aus der Sicht eines fliegenden Fliegerarztes unterworfen, nach dem Motto: „Um die hygienischen Verhältnisse im Korbe des Luftballons richtig zu würdigen, ist es notwendig, daß der ärztliche Beobachter selbst ´in das Reich der Cirren´ emporsteige.“ Neben der Physiologie und Klimatologie werden auch flugunfall-medizinische Aspekte besprochen. Zu Diktion der Abhandlung stellt der Verfasser fest (S.5-6): „Das Buch richtet sich vor allem an den Arzt; doch war ich bei der Bearbeitung bestrebt, den Gegenstand auch Laien verständlich zu machen und dabei solche Fragen zu streifen, die das Versicherungswesen berühren. (…) Mit Rücksicht auf die Verwendung des Aerostaten sowie der Flugmaschine im Felddienste mag das Buch auch vielleicht für den Militärarzt nicht ohne Interesse sein.“

Reprint v. 1912, 220 Seiten, € 26,80. Rethra-Verlag, Neubrandenburg 2003.

ISBN 3-937394-12-5

Das Original gibts übrigens bei www.zvab.de

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Viktor Harsch (2003): Das Institut für Luftfahrtmedizin in Hamburg-Eppendorf (1927-1945).


Zu diesem Buch: In der vorliegenden Abhandlung wird die Gründungsgeschichte und das Betätigungsfeld des ersten deutschen luftfahrtmedizinischen Instituts in Hamburg-Eppendorf dargestellt, mit dessen Aufbau in 1927 begonnen wurde.

Der Internist und Ärztliche Direktor des Allgemeinen Krankenhauses Eppendorf, Ludolph Brauer (1865-1951), gilt als einer der Wegbereiter der deutschen Luftfahrtmedizin. Nach Jahren der Stagnation nach dem Ersten Weltkrieg war er es, der einen Neuanfang in der Hansestadt machte: Sein der Tuberkulose-Forschungsansalt angegliedertes Institut für medizinische Forschung auf dem Gebiet der Luftfahrt wurde 1927 ins Leben gerufen und nach erfolgtem Ausbau 1931 als selbständiges Institut für Luftfahrtmedizin und Klimaforschung ins Vereinsregister eingetragen. Im Rahmen der Gleichschaltung wurde das Institut seit 1935 durch das Reichsluftfahrtministerium (RLM) kontrolliert und 1939 als Außenstelle des Berliner Luftfahrtmedizinischen Forschungsinstituts vollends dem RLM unterstellt. Es hatte Bestand bis Februar 1945. Das Kernstück des Institutes bildeten zwei pneumatische Kammern, die zur Behandlung von Lungenerkrankungen sowie für weitere allgemeine medizinische Fragestellungen und Therapiekonzepte genutzt werden konnten; andererseits Verwendung fanden für arbeits-, sport- und höhenphysiologische Untersuchungen. Die Eppendorfer Institution beeinflusste unter ihren drei Leitern die deutsche Luftfahrtmedizin in maßgeblicher Weise, wobei neben höhenphysiologischen Aufgabenstellungen vor allem anwendungsbezogene Fragen untersucht und Fliegertauglichkeitsuntersuchungen durchgeführt wurden.

1. Aufl. 2003, 80 S., 13,80 €. Rethra-Verlag, Neubrandenburg 2003.

ISBN 3-937394-13-3

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Viktor Harsch (2004): Leben, Werk und Zeit des Physiologen

Hubertus Strughold (1898-1986).

Zu diesem Buch: Nach 1945 schlugen die Alliierten Kapital aus deutscher Technologie und Wissenschaft: Deutsche Spezialisten leisteten nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Luftfahrt, sondern auch Pionierarbeit auf dem Gebiet der Raumfahrt. Eng verbunden damit war die Arbeit einer Gruppe deutscher Luftfahrtmediziner, an deren Spitze der westfälische Physiologe Hubertus Strughold stand. Er folgte einem 1947 von US-Seite ergangenen Ruf ins texanische San Antonio, wo er 1949 die Leitung der weltersten raumfahrtmedizinischen Abteilung übernahm. Mit der biomedizinischen Grundlagenarbeit wurden die Voraussetzungen für den bemannten Raumflug geschaffen und Perspektiven für deren weitere Entwicklung aufgezeigt. So unbestritten Strugholds Lebenswerk ist, so unterschiedlich wird seine Stellung zum und im 3. Reich bewertet - insbesondere unter medizinethischen Gesichtspunkten. Aus diesem Grunde bemüht sich der Verfasser um Darlegung biographisch gefestigter Erkenntnisse unter Beachtung des Zeitkontextes, um auf dieser Basis die Person Strugholds objektiv nachzuzeichnen.

1. Aufl. 2004, 188 S., 19,80 €. Rethra-Verlag, Neubrandenburg 2004.

ISBN 3-937394-14-1


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Joerg Draeger , Viktor Harsch et. al. (2006): Die Bedeutung der optischen Signalgebung für die modernen Verkehrsarten – Straßenverkehr / Seeverkehr / Luftverkehr / Bahnverkehr. 1. Aufl. 2006, 124 S., 17,80 €, ISBN 3-937394-19-2

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Joerg Draeger, Viktor Harsch (2004): Geschichte der Perimetrie.

Zu diesem Buch: Die historische Entwicklung der Perimetrie reicht von den ersten Konstruktionen zur Testung des Gesichtsfeldes bis hin zu den modernen rechnergesteuerten Apparaturen. Der Stand der technischen Entwicklung wird in dieser Abhandlung unter Berücksichtigung des Verständnisses neurophysiologischer Zusammenhänge in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten der jeweiligen Zeitepoche aufgezeigt. Schon in der Antike waren neben der Sehschärfe auch die Wahrnehmung des Gesichtsumfeldes und dessen Störungen bekannt. Aber erst in der neueren Zeit wurden Instrumente zur exakten Messung des Gesichtsfeldes entwickelt.

Der Methode der kugelförmigen Projektion des Prüffeldes folgen die auch heute noch gut bekannten Systeme, insbesondere die Konstruktionen von Goldmann, Harms und Aulhorn sowie von Fankhauser. Die technische Innovation ermöglichte im Weiteren insbesondere durch die Anwendung der Elektrotechnik und schließlich der Mikroelektronik immer rasantere und nachhaltigere Entwicklungen mit immer ausgefeilteren Unter-suchungsmethoden.

1. Aufl. 2004, 107 S., 15,80 €. Rethra-Verlag, Neubrandenburg 2004.